Gesangverein “Liedertafel” in Sonnefeld neue Chorleiterin

Stunde der Musiklupe

Quelle: inFranken.de 07.05.2018

 

Die “Liedertafel” hat nun eine neue Chorleiterin: die Diplomdirigentin Annerose Röder. Sie löst Florian Fischer ab.

Sonne gelangt in die Herzen der Zuhörer

Bunt wie ein Frühlingsstrauß war das Programm des Konzert- und Liederabends des Gesangvereins “Liedertafel” Sonnefeld, der den würdigen Rahmen bot, um langjährige Mitglieder zu ehren. “Dieser Abend wird bunt wie ein Frühlingsstrauß war das Programm des Konzert- und Liederabends des Gesangvereins “Liedertafel” Sonnefeld, der den würdigen Rahmen bot, um langjährige Mitglieder zu ehren. “Dieser Abend wird lange in Erinnerung bleiben”, war sich der Vorsitzende des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels, Jens-Uwe Peter, sicher. Mit den Darbietungen drang Sonne in die Herzen der Zuhörer, und Harfenistin Cindy Zwosta ließ ungewohnte Töne erklingen. Die junge Musikerin präsentierte beispielsweise von Deborah Henson-Conant “Nightingale” und “Greensleaves”.
Musikalisch eröffnete den Liederreigen der Chor des Gastgebers. Mit beschwingten Weisen, wie “Wochenend’ und Sonnenschein” oder “Zwei kleine Italiener” versprühte der Chor Leichtigkeit und Frohsinn. Am Klavier begleitete Wolfgang Blümel.

Vom Chor des Gesangvereins 1860 Weitramsdorf (Leitung: Wolfgang Börner) waren neben modernen Songs wie “Über sieben Brücken” oder “Weit, weit weg” unter anderem auch das Frankenlied zu hören. Der Gesangverein “Liederkranz” Trübenbach (Johannes Hofmann), nahm die Zuhörer mit nach “Amsterdam” und stellte fest: “Heaven is a wonderful place”. Den kleinen grünen Kaktus besang der Männergesangverein “Cäcilia” Schwürbitz (Marvin Steglich) und ließ Fernweh mit “Seemann” oder “Über den Wolken” aufkommen. Zum Abschluss sang der Chor der “Liedertafel” gemeinsam mit allen Anwesenden das Sonnefelder Sängerlied. Letztmalig oblag die musikalische Gesamtleitung dem Chorleiter der “Liedertafel”, Florian Fischer. Mit launigen Worten führte stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Friedrich durchs Programm.

Neue Sänger erwünscht
Diplomdirigentin Annerose Röder führt nun den Chor. Vorsitzender Horst-Dieter Büchner dankte Florian Fischer mit einem Präsent für dessen dreijährige professionelle und künstlerische Arbeit. Mit der erfahrenen Chorleiterin sei die erste Probesingstunde vielversprechend verlaufen. Die Mitglieder seien nun neugierig und gespannt, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt. Aus diesem Grund sei dies nun eine gute Gelegenheit, sich dem Chor neu anzuschließen. “Wir freuen uns sehr über singfreudigen Zuwachs”, versicherte der Vorsitzende.

Seitens des Fränkischen Sängerbundes (FSB) konnte Jens-Uwe Peter Urkunden und Nadeln in Bronze, Silber und Gold an treue Aktive überreichen. So singt Annette Hein seit 25 Jahren im Sopran). Seit mehr als 16 Jahren führt sie außerdem zuverlässig die Kasse und engagiert sich im Vorstand. Jutta Jakob (40 Jahre im Alt) hat stets Spaß am Singen, an den Singstunden und dem Vereinsleben. Sie fungierte zudem ab 1991 21 Jahre lang als stellvertretende Vorsitzende und moderierte zahlreiche Liederabende. Für ihre Treue zum Verein wurde sie außerdem zum Ehrenmitglied ernannt. Für die beiden fördernden Mitglieder Arno und Leni Walther nahm Else Walther die goldene Vereinsehrennadel für 50-jährige Treue und die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied in Empfang. Nachgereicht werden die Ehrungen an Günther Faber (50 Jahre Mitglied, Ernennung zum Ehrenmitglied) und Frank Deichert (25 Jahre Vereinsmitglied).

Nachklänge der Reformation – Luther Choral

Wie Annerose Röder mit einem Orgelkonzert in der Schlosskirche in Niederfüllbach den Luther-Choral “Ein feste Burg ist unser Gott” in vielerlei Gestalt zum Klingen bringt.

“Sie lassen sich heute auf etwas besonderes ein. Sie werden nur Komponisten hören, die keiner mehr kennt”

Annerose Röder spielt Romantische Choralbearbeitungen über den Choral “Ein feste Burg ist unser Gott”. Dazu zählt die die Fest-Fantasie op. 101 von Max Gulbins, die Fantasie op.33 von Wilhelm Rudnick, die Fantasie op. 9 mit Motiven aus dem großen Halleluja von Händel von Heinrich Wettstein, die Konzert-Fantasie op.14 von Bernhard Zorn und Variationen und Fuge über “Ein feste Burg ist unser Gott” von Walter Drwenski. Außerdem erklingen Präludium und Fuge von Carl Stein

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Quelle: Coburger Tageblatt vom 07.11.2017